Echtes Französisch, ohne Akzent
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Da sage noch einer, die SchülerInnen hätten kein Interesse an außerschulischen Veranstaltungen, der Gegenbeweis folgt auf dem Fuß: Am Freitagabend des 25.5. machten sich 14 von ihnen, gemeinsam mit ihrem Kurslehrer, Herrn van Randenborgh, auf den Weg zum Rheinischen Landestheater Neuss, um sich die dortige Inszenierung von Goldonis „Liebe macht erfinderisch“ anzusehen, und das am Vorabend der Pfingsttage und bei herrlichem Sommerwetter, sprich Biergartenvoraussetzungen.
Schuhe aus, Sonnenbrille auf, und schon flogen die bunten Beachvolleybälle bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft am Dienstag, den 22.05.2012. Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 30°C galt es auf der Beachanlage des Time Out in jeweils einem Damen-, Herren- und Mixed-Spiel zu punkten.
In der Vorrunde gegen die Mannschaften der Freien Waldorfschule und der Realschule Horkesgath konnte ein guter 2. Platz erspielt werden.
Das war knapp! Um nur einen Schlag haben die vier Moltke-Golfer, die im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia in Essen antraten, am 15.5. die Qualifizierung für das Landesfinale verfehlt. Caroline Grammatik (Golfclub Op de Niep), Henrik Jakob (Krefelder Golfclub), Moritz Nolte (Golfclub Elfrather Mühle) und Frederik Schott (GC Op de Niep), die für die Wettkampfklasse III (Jahrgang 1998 – 2002) spielten, zeigten bei teilweise abenteuerlichen Wetterbedingungen schöne 9-Loch-Runden.
Am Samstag, 5. Mai 2012, trafen sich 12 Herren im Gymnasium am Moltkeplatz anlässlich der 45. Wiederkehr des Tages, an dem sie ihr Abiturzeugnis aus den Händen des damaligen Schulleiters, Herrn OStD Wolter, überreicht bekamen. Alle fünf Jahre organisiert Herr MdB Bernd Scheelen (im Bild links) ein Programm für seine ehemaligen Mitschüler, zu dem auch ein Rundgang durch das ‚Moltke‘ gehört.
Es waren nicht viele aus dem Deutsch-LK, die dem Impuls ihres Lehrers, Herrn van Randenborgh, gefolgt waren, um sich am 9.5.2012 die Aufführung von Büchners „Woyzeck“ am hiesigen Kresch-Theater anzusehen, aber sie brauchten ihr Kommen in keiner Weise zu bereuen. Als Grundlage dienen dem fünfköpfigen Ensemble alle vier Handschriften, und das daraus gewonnene Konstrukt brachten die Schauspieler in einer 75minütigen Aufführung unter der Regie des ehemaligen Moltkeaners Franz Mestre auf beeindruckende Art und Weise auf die Bretter, die einem Ondit zufolge die Welt bedeuten.
War das spannend! Nach den Gruppenspielen waren die Mädchen auf dem zweiten Platz und mussten gegen den letzten Bundessieger aus Mülheim ran. Sie schafften mit großem Kampf immer wieder den Ausgleich, auch nach der Verlängerung und dem ersten 7m Schießen. Dann waren die anderen glücklicher und bei uns flossen auch ein paar Tränchen.
Die Vorhersage versprach kein besonders schönes Wetter, aber wir wussten, unser Ziel wäre auch ohne einen Sonnentag eine Reise wert: Maastricht.
Die Stadt lockt mit ihrer Geschichte. Hier steht die berühmte Sint Servaasbrug, eine Brücke aus dem 13. Jahrhundert. Die Überreste der Stadtmauer sind noch gut erhalten und auch heute noch spielt Maastricht eine bedeutende Rolle, auch für uns Deutsche.
Am Freitag, dem 4. Mai 2012, fand die Siegerehrung des diesjährigen Känguru-Wettbewerbs der Mathematik durch Herrn Neumann statt. Beim Känguru-Wettbewerb, der am 15. März diesen Jahres stattfand, ging es darum, in der zur Verfügung stehenden Zeit bei insgesamt meistens 30 Aufgaben unter 5 Lösungsalternativen die jeweils richtige herauszufinden und anzukreuzen. Insgesamt fast 140 Teilnehmer haben sich an unserer Schule dieser Herausforderung gestellt. Beim Erreichen bestimmter Mindestpunktzahlen gab es 1., 2. und 3. Preise.
Da wir zurzeit die Technik des Linoldrucks im Kunstunterricht bei Frau van Blanken-Möckel erlernen und über Hoch- und Tiefdruckverfahren sprechen, besuchte uns der Schülervater Herr Barkhausen im Unterricht. Als gelernter Druckermeister konnte er uns allerlei Wissenswertes erzählen und brachte zudem eine kleine Druckmaschine mit. Nach den ersten zaghaften Versuchen durfte jede/r Schüler/in ein eigenes kleines Druckergebnis in den Händen halten.
Im Namen der Klasse danke ich Herrn Barkhausen sehr herzlich für sein Engagement.
Leon Nalic (7a)